Land und Leute

Bevölkerung

Weltoffen, tolerant und international gibt sich Alsztyna. Hier wo seit langem Kulturen zusammenkamen, Nationalitäten gemischt wurden und Demokratie und Bürgerbeteiligung festverankerte Werte sind, merkt man den Unterschied zu den umliegenden Staaten am meisten. Der Hanseat kann sich zwar mühelos mit Dreibürgenern, Koren und Seyffensteinern verständigen, aber deren Gesellschafts- und Politikverständnisse sind ihm fremd, wie der Kuh der Abreißkalender.
Der Tourist wird wohl den Weg in die Altstadt finden, wo er diese Toleranz auch architektonisch vor Augen geführt bekommt. Hier liegen die protestantische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, die katholisch-valsantische St.-Mauritius-Kathedrale und der vesteranisch-orthodoxe Alsztynaer Dom in nächster Nachbarschaft; auch zur Synagoge. Nicht selten kann man daher die Repräsentanten der Religionen auch schon mal in geselliger Runde im Ratskeller antreffen, wo sie Gott einen guten Mann sein lassen. Die religiöse Vielfalt ist in der Hansestadt sehr stark ausgeprägt. Vor allem durch den jahrhundertelangen Zuzug von Menschen wurde diese heterogene Zusammensetzung geformt. Von den Menschen in Alsztyna sind 70% Christen (davon 30% protestantisch, 25% vesteransich-orthodox, 15% valsantisch-katholisch), 20% Juden und 10% andere. Zur letzten Gruppe zählen hauptsächlich Muslime, die aus dem Süden Harnars eingewandert sind. Das valsant.-kath. Bistum Alsztyna ist Suffragan des Erzbistums Ortelstein (Korland).
Herzstück der Hansestadt ist der Nikolausplatz, hier wo sich Rathaus und Landtag gegenüberliegen und die Rolandsstatue von den freien Rechten der Stadt kündet kommen Einheimische, Diplomaten, Gäste und Händler aus allen Ecken der Welt zusammen. Hier hört man die Klänge der Straßenmusiker wenn sie alte karolische Weisen zum Besten geben. Hin und wieder aber ist der Zungenschlag des Künstlers auch deutlich vom ebenfalls verbreiteten Wiltuwisch geprägt. Viele Alsztynaer wachsen bereits zweisprachig auf. Geprägt durch den liberalen Kaufmannsgeist ist Alsztyna auch seit jeher ein bedeutender Forschungsstandort. Ein überdurchschnittlich großer Teil der Bevölkerung verfügt über höhere Schulbildung oder gar ein akademisches Studium. Besonders Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften aber auch anderer "kreativer" Bereiche erfreuen sich auch unter ausländischen Studenten großer Beliebtheit.

Geographie

Das Staatsgebiet erstreckt sich insgesamt über eine Fläche 1025 km². Bei einer Gesamtbevölkerung von 715.143 Einwohner ergibt sich daraus eine Bevölkerungsdichte von 697,7 Einw/km². Jedoch ist diese in der Stadt Alsztyna deutlich höher als in Denebolawitz oder Pänupat. Das Staatsgebiet der Freien Hansestadt grenz im Süden an den Freistaat Korland. Außerhalb des Stadtgebietes herrscht eine waldreiche, von Dünen und Moränen geprägte Landschaft vor. Die höchste Erhebung des Landes ist mit 351 Metern der Cesiswiek in nahe Pänupats. Kleinere Seen säumen die Landschaft rund um Alsztyna. In Alsztynaer Staat herrscht ein kühl-gemäßigtes Klima mit kalten Wintern unter 0 °C und mäßig warmen Sommern zwischen 16 und 17 °C. In der Hansestadt liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei knapp 6 °C, es fallen 600 mm Niederschläge. Am feuchtesten ist es im Spätsommer und am trockensten im Frühjahr. 1800 bis 1900 Stunden jährlich scheint die Sonne. Die Küsten der Nordsee bleiben im Winter meistens eisfrei, im August erreicht die Wassertemperatur bis zu 17 °C.

Staatssymbole

Die Flagge Alsztynas ist eine schwarz-weiß-blaue Trikolore. Die Ursprünge des Wappens in Gold auf rotem Grund lassen sich bis auf Siegel aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückführen. Es zeigt in der Mitte den zinnenbewehrten Burgturm der Stadtbefestigung, an beiden Seiten von hölzernen Baken flankiert und von der Wallanlage geschützt. Das stabile Ruderboot deutet auf die Lage der am Wasser hin und stellt die Verbundenheit zur Seefahrt dar. Die vier Sterne weisen auf eine Zeit, als der Seemann noch ohne Kompass navigieren musste. Die städtischen Behörden verwenden mitunter auch einen goldenen Greif, der als Schildhalter dem großen Stadtwappem entlehnt ist als Signet.

Staatshymne

Kennst du die Stadt am Bernsteinstrand,
umgrünt von ew’ger Wälder Band,
wo schlanke Giebel streben
empor zum Sonnenschein!
|: Ja, sollt’ ich fröhlich leben, :|
in Alsztyna (3x), müßt es sein!
Kennst du die Stadt, wo Turm an Turm
in Treue trotzt dem Zeitensturm,
wo stolze Schiffe gleiten
ins blaue Meer hinein!
|: Ja, sollt’ ich tapfer streiten, :|
für Alsztyna (3x), müßt es sein!
Kennst du die Stadt, wo Väter Art
voll Kraft und Mut ihr Gut bewahrt,
wo treu die Glocken werben
und fest ein jeder Stein!
|: Ja sollt’ ich selig sterben, :|
in Alsztyna (3x), müßt es sein!

Die Melodie der Hymne wurde 1864 anlässlich der Einführung der sogenannten "Ausgustverfassung" vom städtischen Symphoniekapellmeister Martin Ulmanis komponiert und hatte zunächst keinen Text. Schnell wurde die Melodie populär und wurde - dank der liberalen Errungenschaften der neuen Verfassung - positiv in der Bevölkerung aufgenommmen. Schon bald kursierten erste Texte dazu in der Stadt, welche noch uneinheitlich und nebeneinander bei offiziellen Anlässen aufgeführt wurden. Durch Beschluss des Magistrates vom 23. Dezember 1918 wurde die Melodie mit dem Gedicht "Die Stadt am Bernsteinstrand" des alsztynaer Dichters Heinrich A. Mülverstedt als verbindliche Hymne der Hansestadt festgelegt.