Wirtschaft und Sport

Wirtschaft

Die Freie Hansestadt verfügt mit dem Hansa Flugfeld Alsztyna über einen Flughafen über den internationale Flüge abgewickelt werden können. Durch den Hochseehafen Denebolawitz und den Binnenhafen Alsztyna ist das Land per Schiff erreichbar. Beide Häfen sind bedeutende Warenumschlagplätze für Güter von und noch Alsztyna. Die staatliche Alsztynaer Eisenbahngesellschaft bedient im Schmalspurverkehr eine Linie zwischen Päunpat und Denebolawitz. Eine Verbindung im Normalspurverkehr nach Korland ist geplant.
Alsztynas Lage als freie Hansestadt bedeutete geradezu zwangsläufig, dass der Handel im Leben der Alsztynaer stets eine große Rolle spielte. Ein flächenmäßig so kleiner aber dicht besiedelter Staat muss schon aus seiner Natur heraus den Handel suchen, um seinen Wohlstand zu sichern und zu mehren. Die Küstenlage gab dazu auch schon in alter Zeit alle Möglichkeiten. Koggen und Kraier verkehrten entlang der Küste und Alstyna wurde zu einer Drehscheibe im Handel von Ost noch West und umgekehrt. Auf dem Fluss Daugava transportierte man Waren ins Hinterland auch wenn er sich bald auch für ausgedehnten Schiffsverkehr als etwas klein herausstellen sollte und erst die Eisenbahn im 19. Jahrhundert hier volle Abhilfe schaffen konnte. Man verschiffte fortgeschrittene Waren aus dem Westen nach Andro, handelte korische Agrargüter, und kaufte im Andrussischen u.a. Pelze, Edelsteine, Gold und Holz, die sich im Westen gut absetzen ließen. Aus dem salzhaltigen Meer gewann man mithilfe großer aus Andro herbeigeschaffter Holzmengen Salz, das über die Daugava auf Binnenschiffen weit in das Hinterland Alsztynas verbracht wurde.
Auch in Alsztyna selbst erwuchs aus dem Handel der Kaufleute eine ihrerseits auf den Handel ausgerichtete Industrie, die zunächst vor allem Textilien, Feinmechanik und optisches Gerät produzierte und mit der fortschreitenden wirtschaftlichen Entwicklung sich immer wieder aufs Neue wandelte und nun den Weltmarkt mit ausgewählten Spitzenprodukten unserer Zeit beliefert. Auch der Schiffbau musste in einer solchen Stadt blühen und gedeihen, verlangten die Reeder doch immer wieder Nachschub für untergegangene und verschollene Schiffe und um sich neue gewinnträchtige Routen zu erschließen. Mit der Zeit verlor der Schiffbau aber wieder an Bedeutung, Produzenten in Ländern mit günstigerem Lohngefüge traten auf den Plan, oftmals unter Beteiligung alsztynischer Unternehmen.
Zu den Handelswegen der alten Hanse, die sich von Albernia bis nach Andro erstreckten, sind neue weltumspannende dazugetreten. Containerschiffe aus aller Welt kommen in den Hafen von Alsztyna und gehen wieder.Sie bringen Waren und nehmen welche mit. Alsztyna ist eines der Länder, wenn nicht gar das Land, mit der größten Weltmarkteinbindung in der Welt.
Immer schon spielten die Dienstleistungen eine gehörige Rolle und sind heute der absolut und unangefochten dominierende Faktor der alsztynischen Wirtschaft geworden. Die alsztinischen Kaufleute hatten früh schon Spielbanken eingerichtet, Wirtshäuser und Kneipen versorgten die Reisenden. Dies geschah zu einer Zeit als andernorts die Kirche das noch trefflich zu unterbinden verstand. Der freie Geist ließ die Hansestadt so über ihre Bedeutung als Handelsstadt hinaus zu einen Anlaufspunkt für Besucher aus den umliegenden Ländern werden.
Zur Finanzierung des Seehandels erwuchsen mächtige Bankhäuser, die ein weltumfassendes Netzwerk knüpften. Bereitwillig und verschwiegen unterhalten diese Banken Konten für „steuerpolitisch Verfolgte“ wie es einmal ein alsztynischer Bankmanager im Scherz nannte. Heute betreiben die alsztynischen Banken vor allem auch ein weltweites Investmentbanking, wo sie gewaltige Kapitalsummen angesammelt haben.
Mit der Jahrtausendwende und der aufkommenden internationalen elektronischen Vernetzung begann auch die sogenannte Onlinewirtschaft eine starke Rolle zu spielen. Softwareunternehmen sowie Anbieter verschiedener Onlinedienste begannen eine immer größere Bedeutung einzunehmen. Gerade die Möglichkeit mit weit entfernten Auftraggebern preiswert in Kontakt zu treten, hat hier eine starke Dynamik entfaltet, wodurch das Wirtschaftswachstum in dieser Zeit noch einmal stark anzog.
Die Landwirtschaft und Fischerei sind recht unbedeutend. Durch die relativ hohe Bevölkerungsdichte und die Unattraktivität der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft kann sich Alsztyna nicht selbst versorgen. Mehr als die Hälfte der Agrargüter muss eingeführt werden. Wenngleich die Landwirtschaft auch in Alsztyna in gewissem Maße Subventionen erhält, so ist sie doch durch die liberale Wirtschaftsordnung Alsztynas weniger geschützt als in vielen anderen Staaten und muss sich dem Wettbewerb stellen, wodurch in den letzten Jahren ein starker Konzentrationsprozess und ein anhaltend starker Rückgang der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft eingestellt hat.
Die Fischerei hat durch die Küstenlage und das geringe Hinterland etwas mehr Bedeutung. Mit modernen Hochseeschiffen kann Alsztyna seinen Bedarf an Fisch gut decken. Aber auch hier ist durch starke internationale Konkurrenz ein Rückgang zu verspüren.
Als Ungunstfaktor Alsztynas ist wirtschaftlich vor allem eine Quasi-Insellage bei einer vergleichsweise geringen Bevölkerungszahl zu sehen. Dem wirtschaftspolitischen Liberalismus Alstynas stehen als Nachbarn ein kommunistisches Regime und ein christlich-autoritärer Ständestaat gegenüber, die beide ihre Volkswirtschaften weitgehend abschotten und auch im wirtschaftlichen Wachstum deutlich hinter Alsztyna zurückgeblieben sind. Die wirtschaftliche Pro-Kopf-Leistung Alsztynas ereicht inzwischen ein Mehrfaches dieser Länder. Konnte Alsztyna früher von der regen Interaktion mit den beiden umgebenden Volkswirtschaften alleine schon durchs eine größeren Freiheiten profitieren, sind diese Möglichkeiten heute deutlich eingeschränkt. Dadurch bleibt leider die wirtschaftliche Potenz und Dynamik etwas hinter den Möglichkeiten zurück, was sich zuweilen in „Durchhängern“ sowie erhöhter Arbeitslosigkeit äußert. Dennoch versuchen die alsztynischen Händler mit Geschick mit den Produkten der Nachbarn auch internationalen Handel zu treiben, was ihnen oft besser gelingt als den Managern der schwerfälligen Staatsbetriebe bzw. der korporativ geordneten Wirtschaft Korlands. Vielfach versucht man die niedrigen Lohnkosten dort für Auftragsproduktionen für den Weltmarkt zu nutzen, wobei oft Design und die Marktstudien dann in Alsztyna betrieben werden, die Produktion selbst aber in einem der Nachbarländer vorgenommen wird. Hier wird noch einiges Potential gesehen.
Alsztyna ist durch den liberalen Kaufmannsgeist auch seit jeder ein bedeutender Forschungsstandort. Ein überdurchschnittlich großer Teil der Bevölkerung verfügt über höhere Schulbildung oder gar ein akademisches Studium. Besonders Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften aber auch anderer „kreativer“ Bereiche erfreuen sich auch unter ausländischen Studenten großer Beliebtheit.

Alsztynaer Gulden

Offizielles Zahlungsmittel der Freien Hansestadt Alsztyna ist der Alsztynaer Gulden (Afl., ƒ), welcher sich in 100 Pfennige (Pfg., ₰) gliedert. Mit der Herausgabe, Annahme und dem Umtausch von Münzen und Banknoten ist die Städtische Hansebank in Alsztyna betraut. Neben dem Gulden wird auch der Korische Taler von vielen Geschäftsleuten akzeptiert. Die Wechselkurse sind schwankend und nicht immer kann der Rücktausch garantiert werden. Es werden Gulden-Münzen im Wert von 5 ƒ, 2½ ƒ und 1 ƒ geprägt und Pfennig-Münzen im Wert von 50 ₰, 25 ₰, 10 ₰, 5 ₰ und 1 ₰. Banknoten werden im Wert von 100 ƒ, 50 ƒ, 25 ƒ, 10 ƒ, und 5 ƒ herausgegeben. Das Währungssymbol ƒ (auch fl) stammt von einer älteren Währung, dem Florin ab, auf dessen Vorderseite eine Lilie (lat.: flos = Blume) aufgeprägt war. Für "Pfennig" wird vorrangig das Kürzel d verwendet, wobei "d" für den "denarius" (Mehrzahl: "denarii") steht, eine kleine antike Münze. Das Pfennigzeichen (₰) zeigt, ein in der Kurrentschrift geschriebenes "d" mit einem Schwung nach unten.

Sport

Mit Admria Alsztyna und dem BSV Concordia Alsztyna laufen zwei Fussballclubs in der Hansestadt auf. Während Admira in der Micronationalen Fußballliga mitspielte und zu letzt in der Renslöischen Oberliga antrat (wo auch Legia Alsztyna spielte), blieben die Aktivitäten Concordias bislang auf das Stadtgebiet beschränkt. Das Heimstadion Admiras ist das Kapitän-Ruyter-Stadion, während Concordia im Alsztynaer Sportpark aufläuft.